Englisch

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Warum sollten wir Englisch lernen?

Hier sind 10 Gründe:

  1. Englisch ist die am häufigsten gesprochene Sprache in der Welt. Ein Fünftel der Weltbevölkerung spricht Englisch oder kann Englisch zumindest verstehen.
  2. Englisch ist die Sprache der Wissenschaft, der Luftfahrt und der Diplomatie. In der Tourismus- und IT-Branche ist sie die lingua franca schlechthin.
  3. Englisch ist die offizielle Sprache in 53 Ländern der Welt. Man kann also eine Menge Leute treffen, die Englisch sprechen.
  4. Englisch  ist die Muttersprache von etwa 400 Millionen Menschen auf der Welt.
  5. Englisch ist die Sprache der Medien. Wer Englisch spricht, braucht keine Übersetzungen oder Untertitel mehr, um Lieblingsbuch, Lieder, Filme oderFernsehshows zu verstehen.
  6. Englisch ist die Sprache des Internets. Viele Webseiten sind auf Englisch verfasst.Wer Englisch spricht, kann sie problemlos lesen und verstehen und an Internetforenund Diskussionen teilnehmen.
  7. Englisch hat ein einfaches Alphabet und verglichen mit anderen Sprachen kann man es ziemlich schnell und leicht lernen.
  8. Englisch ist aber nicht nur nützlich – es kann auch Spaß machen, wenn man sich bewusst macht, dass man mit jeder Stunde, die man mit dem Erlernen der Spracheverbringt, Fortschritte macht.
  9. Englischlernen heißt auch, über und von anderen Kulturen zu lernen, ihren Werten, ihren Traditionen und ihrer Lebensweise.
  10. Es gibt keinen Grund, Englisch nicht lernen zu wollen.

Themenbereiche Jahrgangsstufe 11/12 (laut Lehrplan)

Die Behandlung der einzelnen Themenbereiche soll über das UK und die USA hinaus weitere Länder bzw. Räume der englischsprachigen Welt, möglichst in Verknüpfung mit Literatur, berücksichtigen.

Gesellschaft

  • soziale Probleme, z. B. Gegensatz von Arm und Reich, Gewalt im öffentlichen Leben
  • multikulturelle Gesellschaft: kulturelle Identität, Integration/Assimilation
  • die Rolle des Individuums in der Gesellschaft, z. B. Engagement versus Politikverdrossenheit, social classes, social security, volunteering
  • regionale und soziokulturelle Identitäten im UK und in den USA, z. B. Celtic fringe, London, American South, Pacific North-West

Politisches Leben

  • Grundzüge der Entwicklung von demokratischen Systemen: parliamentary democracy und presidential democracy
  • Konflikte in ihrer historischen und weltanschaulichen Bedingtheit, z. B. Northern Ireland, terrorism
  • Sicherheits- und Friedenspolitik: Möglichkeiten von Konfliktlösungen und Friedenssicherung, die Rolle supranationaler Institutionen
  • wechselseitige politische Beziehungen, auch unter historischer Perspektive: USA, UK, Deutschland, Europäische Union

Wirtschaft

  • UK und USA: aktuelle wirtschaftliche Gegebenheiten, Strukturwandel, Mobilität, Migration
  • Aspekte der Globalisierung
  • Umwelt, Natur, Wissenschaft und Technik
  • moderne Entwicklungen in Wissenschaft und Technik und damit verbundene ethische Fragen
  • Umweltprobleme und mögliche Lösungen, z. B. Klimawandel, Energiepolitik

Werte und Normen

  • UK und USA: wichtige Grundwerte und -einstellungen und ihr geistesgeschichtlicher Hintergrund, z. B. Patriotismus, pragmatism, utilitarianism , Protestant work ethic, frontier spirit
  • Selbstbild und Fremdbild: Stereotypen, Vorurteile, Rassismus versus Toleranz
  • UK und USA: die Rolle der Religion

Kunst, Kultur, Medien

  • Einblicke in das kulturelle Leben im UK und in den USA (Theater, Film, Musik, Kunst, Architektur; popular culture )
  • Bedeutung und Einfluss der Medien
  • Kunst und Gesellschaft, z. B. Kulturpolitik, Sponsoring, Kunst und Kommerz

Literatur

  • Begegnung mit dem elisabethanischen Weltbild anhand von Auszügen aus dem Werk Shakespeares, wenn möglich in Verbindung mit Theateraufführungen und Verfilmungen
  • ein Roman aus dem 20. oder 21. Jahrhundert
  • ein Drama aus dem 19., 20. oder 21. Jahrhundert als Ganzschrift oder in Auszügen, oder eine Ganzschrift aus dem Bereich Film (Filmskript oder Textbuch)
  • short stories aus mindestens zwei Räumen der englischsprachigen Welt
  • Gedichte aus verschiedenen Epochen
  • mindestens ein Spielfilm, ggf. in Auszügen, weitere Film- und Fernsehausschnitte

Zu den geforderten Kompetenzen und Fertigkeiten siehe eine ausführliche Darstellung auf der Webseite des ISB:

https://www.isb-gym8-lehrplan.de

Das Englischseminar

Das Studienseminar Englisch wurde am Gymnasium München/Moosach schon im Schuljahr 1997/98 eingerichtet. Seitdem werden angehende Englischlehrkräfte in Theorie und Praxis auf ihren Beruf vorbereitet. Unterrichtspraktische und theoretische Fragen werden in wöchentlichen Fachsitzungen erörtert. Im ersten Ausbildungsabschnitt (von Mitte Februar bis zum Ende des Schuljahres) werden sie in die wichtigsten Grundlagen der Fachdidaktik und –methodik eingeführt und können erste Unterrichtserfahrungen sammeln. Dabei werden sie von erfahrenen Lehrkräften und dem Fachseminarlehrer betreut. Nach Ablegung einer 1. Lehrprobe in einem ihrer Unterrichtsfächer erteilen sie im zweiten Ausbildungsabschnitt, der ein ganzes Schuljahr umfasst, an Gymnasien in ganz Bayern selbstständig und eigenverantwortlich bis zu 17 Wochenstunden Unterricht, machen ihre 2. Lehrprobe und kehren dann zur Beendigung ihrer Ausbildung im dritten Ausbildungsabschnitt (vom Schuljahresbeginn bis Mitte Februar) an unser Gymnasium zurück. Mit einer 3. Lehrprobe und der Ablegung diverser mündlicher Prüfungen schließen sie das Referendariat mit dem 2. Staatsexamen ab. Die jungen, motivierten Lehrkräfte bringen viele frische Ideen und neue Methoden in den Schulalltag ein, die den Englischunterricht an unserer Schule immer wieder bereichern.

Unser Amerikaaustausch hat eine lange Tradition. Seit mehr als 35 Jahren, mit nur wenigen Unterbrechungen, pflegt unsere Schule Kontakte zu Schulen in Illinois. Bis zum Jahr 2000 war unsere Partnerschule Elgin High School vor den Toren von Chicago. Seitdem sind wir der Bartlett High School, ebenfalls im Westen von Chicago eng verbunden. Fast jedes Jahr fliegt eine Gruppe von ca. 15 Schülern und Schülerinnen für zwei Wochen (davon eine Woche in den Osterferien) in die USA. Wir sind stets überwältigt von der überaus großen Gastfreundschaft, mit der wir empfangen werden. Die Eingewöhnung in die neue Umgebung sowie an die unterschiedliche amerikanische Lebensweise wird unseren Schülern dadurch sehr leicht gemacht. Schnell werden Kontakte geknüpft und manchmal auch lang anhaltende Freundschaften geschlossen. Obwohl es für viele deutsche Schüler der erste Aufenthalt in den USA ist, gibt es kaum Anpassungsprobleme (mit Ausnahme vielleicht der Kleidung, die bei einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von ca. 5 kg pro Person einigen nicht mehr passt). Die Gastgeber stellen jedes Mal ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm auf die Beine (kulturelle sowie kulinarische Aspekte stehen dabei im Vordergrund, Chicago ist hierfür natürlich ein großartiges Ziel). Und unsere Schüler erhalten ausreichend Gelegenheit, die Schule zu besuchen und am Schulleben teilzunehmen. Sie gewinnen so einen recht guten und differenzierten Eindruck vom amerikanischen Schulsystem. Außerdem können die deutschen Schüler ihre Sprachkenntnisse vervollständigen und ihr Wissen über das Land, seine Kultur und seine Menschen erweitern. Vor allem aber die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln sich bei den meisten Schülern prächtig. In der Regel besuchen uns die amerikanischen Partner im Juni oder Juli in München, wo wir versuchen, uns für ihre Gastfreundschaft angemessen zu revanchieren.

Der wichtigste Gesichtspunkt aber ist: Austauschprogramme vermitteln allen Beteiligten einen erweiterten Horizont. Nur wer die Dinge am eigenen Leib erfährt, kann sich ein eigenes Bild machen. Unter reinen Effizienzgesichtspunkten mag ein Austausch kurzfristig unökonomisch  sein, langfristig jedoch ist er ein unersetzlicher Teil von „Bildung“ in einem weiteren Sinne. Er führt immer zu irgendeiner Form der Stellungnahme und zur Revision vorgefertigter Standpunkte. Und was wollen wir mehr, als dass ein Schüler über sich und die Welt nachdenkt?

Informationen zu den verschiedenen Austauschprogrammen finden Sie hier.

Schüleraustausch nach Irland (16.-22.10.23)

Am 16.Oktober hieß es für uns sehr früh aufstehen. Unser Flug von München nach Dublin ging um 8 Uhr und wir waren sehr glücklich, als wir in Irland landeten. Die Freude war groß, als wir dann nach einer Busfahrt endlich in Ballincollig an der Schule ankamen, an der wir uns mit unseren Austauschpartnern/-innen das erste Mal trafen. Nachdem wir am ersten Abend unsere Familien kennenlernten, ging es am nächsten Morgen direkt in die Schule. Nach einem Rundgang hieß es für uns dann ab in den Unterricht. Dadurch, dass unsere Gruppe verschiedenen Klassen zugeteilt wurde, konnten wir unterschiedliche Schulfächer erleben und es war echt interessant, wie der Unterricht in Irland abläuft. Ein Highlight war für uns die ,,drama class”, bei der man verschiedene Stücke probte und coole Spiele zur Improvisation spielte. Unser erster Schultag endete mit einem gemeinsamen lustigen Quiz. Am nächsten Tag wurden wir mit typisch irischen Sportarten bekannt gemacht, wie zum Beispiel Gaelic Football. Danach fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Cork, wo ursprünglich eine Stadtrallye geplant war, welche jedoch aufgrund von schlechtem Wetter leider ausfiel. So durften wir Cork in kleinen Gruppen selbstständig erkunden, was auch sehr viel Spaß machte. Wir liefen durch den English Market, eine große Halle mit traditionellem irischen Essen, saßen in schönen Cafés und besuchten die Crawford Art Gallery. An diesem Tag bekamen unsere irischen Austauschpartner/-innen wichtige Schulergebnisse (eine Art Zwischenabitur), die wir mit ihnen dann am Abend gemeinsam feierten. Der Donnerstag startete für uns mit einer Busfahrt nach Charles Fort, einer alten sternförmigen Festung an der Kinsale Bucht, die wir bei überraschend schönem Wetter erkundeten. Danach besuchten wir Kinsale, ein süßes, kleines Städtchen an der Küste, bevor wir am Inchydoney Beach einen Strandspaziergang machten. Trotz der niedrigen Temperatur des Meeres tauchten wir die Füße ins Wasser und es war einfach toll, mal wieder am Meer zu sein. Die Landschaft an der Südküste Irlands ist wunderschön und auch komplett neu für uns. Erschöpft wurden wir von unseren Familien abgeholt, woraufhin wir noch zu einer Hausparty mit allen Austauschpartnern/ -innen eingeladen wurden. Am Freitag erlebten wir nochmal ein paar Schulstunden mit, bevor wir alle zusammen ins Kino „The Reel Picture“ in Ballincollig gingen, um einen englischen Film zu sehen. Eine schöne Erinnerung war der gemeinsame bunte Abend an der Schule mit allen Schülern und Eltern. Wir hörten Musik, aßen und unterhielten uns über die vorherigen Tage und wie schnell diese vergangen sind. Den Samstag über hatten wir viel Zeit mit unser Gastfamilie, was toll war, da wir so nochmal den Alltag in Irland miterlebten und auch letzte schöne Erinnerungen mitnehmen konnten. So waren wir zum Beispiel in einem Musical in Dublin, beim Bowlen oder in typisch irischen Restaurants. Die Abreise am Sonntag war schwerer als gedacht, da wir in diesen sieben Tagen viele neue Freunde in einem anderen Land fanden und eine für uns neue Kultur kennenlernen durften. Zusammenfassend hatten wir alle sehr viel Spaß und wir sind dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, Teil dieses ersten Schüleraustauschs nach Cork zu sein!!

Vielen Dank an Frau Kratzer und Frau Dotterweich, die dies alles ermöglicht haben und die Zeit so schön für uns alle gestaltet haben.

Marie Kasper, Katharina Bullinger, Carolin Brecht (10e)